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In St. Lambertus Dremmen begaben sich Kinder auf die Spuren Jesu

Die Kinder gestalteten diese Wand, nachdem sie viel aus dem Leben und Alltag Jesu gehört hatten.

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Aus der KirchenZeitung, Ausgabe 13/2016

Freude im Altenheim verbreitet

Auf die Spuren Jesu begaben sich die Kinder des Familienzentrums St. Lambertus Dremmen

Was für ein Mensch war Jesus? Wie lebten die Menschen damals? Diese Fragen können die Kinder des Familienzentrums St. Lambertus Dremmen nun beantworten.

Dafür begaben sie sich auf eine Zeitreise mit dem Thema „Jesus verbreitet Freude. Auf den Spuren Jesu“. „Uns war wichtig, den Kindern vor Ostern das Basiswissen zu vermitteln. Vielen fehlt das Grundwissen“, erklärt Erzieherin Cécile Bur. Was liegt da näher, als erst einmal die Menschen, die zur Zeit Jesu lebten, besser kennenzulernen? „Wie sahen die Leute damals aus?“, wendet sich Bur an einige Vorschulkinder, um das Erlernte der vergangenen Wochen abzufragen. „Sie trugen Gewänder und Sandalen. Die Männer hatten lange Haare und Bärte“, ist die prompte Antwort des fünfjährigen Florian. „Rasierapparate gab es ja noch nicht“, ergänzt er.

 

Die Menschen lebten in flachen Häusern

Die Kinder wissen auch, dass die Menschen in flachen Häusern lebten, die nur kleine Fenster hatten, damit die Hitze nicht hereinkam. Sie haben gelernt, dass man sich damals zu Fuß, auf dem Esel oder auf dem Kamel fortbewegte. Sie hörten in den vergangenen Wochen auch von vier spannenden Geschichten aus der Bibel. In den Fokus rückte Cécile Bur die Bilderbuchgeschichten „Bartimäus freut sich, weil er wieder sehen kann“, „Fünf Brote, zwei Fische und alle werden satt“ sowie Geschichten über den barmherzigen Samariter und Jesus als Menschenfischer. „Zu Jesus sind viele Menschen gekommen. Deshalb war er ein Menschenfischer“, weiß Giuliana (6) nun. Auch die zwölf Apostel kennen die Kinder. Florian beginnt ihre Namen aufzuzählen, wird aber von Bur unterbrochen. Sie will wissen, was es mit dem barmherzigen Samariter auf sich hat. „Die Räuber haben einen Mann verletzt und dann sind Menschen vorbeigekommen. Der erste und der zweite haben ihn liegengelassen. Der Samariter hat ihm dann geholfen.“ Wieder ist es Florian, der erzählt. Giuliana mischt sich ein und ergänzt, dass der Samariter die Wunden verbunden hat. Die Kinder wissen genau Bescheid. Sie haben zudem gelernt, dass der Mensch durch sein Handeln Freude bewirkt. Das wollen sie auch. Deshalb haben sie Osterkarten mit einem Ei als Verzierung gebastelt. Eine kleine Abordnung von Mädchen und Jungen macht sich mit den Erzieherinnen Judith Schweinforth und Gisela Zimmermann auf zum Alten- und Pflegeheim Marienkloster Dremmen. Die Bewohner erwarten sie schon.

 

Osterkarten gebastelt und Bewohnern geschenkt

Als Begrüßung singen sie von „Stups, dem kleinen Osterhasen“. Zunächst zaghaft, dann zielstrebig steuern sie anschließend auf die Bewohner zu, um ihnen die Osterkarten zu schenken. Diese Geste zaubert ein Lächeln auf die Gesichter der Senioren. Die Kinder sind ebenfalls glücklich. Sie haben wie Jesus Freude verbreitet.


Von Eva Weingärtner

Veröffentlicht am 22.03.2016

 
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