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Markus Bruns

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Amtseinführung von Propst Bruns zum nichtresidierenden Domkapitular

Propst Markus Bruns (48) wird am Samstag, 24. Oktober 2015, zum nichtresidierenden Domkapitular am Hohen Dom zu Aachen in sein Amt eingeführt. Gemeinsam mit ihm wird Dompropst Manfred von Holtum das feierliche Hochamt um 10 Uhr im Aachener Dom zelebrieren.

Die Predigt wird der neue Domkapitular halten.

Markus Bruns wurde am 10. Januar 1967 in Wassenberg-Birgelen geboren. Nach seiner Priesterweihe am 4. März 1995 im Aachener Dom war er als Kaplan tätig von März 1995 bis August 2000 an St. Josef, Viersen, und an St. Helena, Viersen-Helenabrunn. Von August 2000 bis Oktober 2006 war er Regionaljugendseelsorger der Region Kempen-Viersen, außerdem von Oktober 2000 bis November 2006 Pfarradministrator an St. Helena, Viersen-Helenabrunn. Im Juni 2006 wurde er Leiter der Gemeinschaft der Gemeinden Viersen und hatte dieses Amt bis Oktober 2010 inne. Von November 2006 bis Oktober 2010 war er darüber hinaus Pfarrer an St. Helena, Viersen-Helenabrunn, St. Peter, Viersen-Bockert, und Pfarradministrator an St. Marien, Viersen-Hamm, GdG Viersen.

Seit November 2010 ist er, neben seiner Aufgabe als Leiter der GdG Heinsberg/Waldfeucht, Pfarrer der Pfarreien St. Theresia vom Kinde Jesu, Heinsberg-Schafhausen, St. Mariä Schmerzhafte Mutter, Heinsberg-Unterbruch, St. Josef, Heinsberg-Laffeld, St. Mariä Rosenkranz, Heinsberg-Straeten, St. Nikolaus, Heinsberg-Waldenrath, Herz Jesu, Heinsberg-Aphoven, Pfarrer und Propst an St. Gangolf, Heinsberg, sowie Vorsitzender der Verbandsvertretung des Katholischen Kirchengemeindeverbandes Heinsberg/Waldfeucht. Seit Januar 2013 ist er Mitglied des Diözesanpriesterrates, seit Februar 2013 Mitglied des Kuratoriums für die Fortbildung der Priester. Außerdem ist er seit 2013 Mitglied in der Kommission für die Partnerschaft mit der Kirche in Kolumbien.

Das Aachener Domkapitel besteht aus dem Dompropst, sechs residierenden und vier nichtresidierenden Domkapitularen sowie sechs Domvikaren. Die Anzahl der Domkapitulare und Domvikare ist im Preußen-Konkordat von 1929 festgelegt: Ein nichtresidierender Domkapitular ist nicht „ortsgebunden" und damit nicht zum ständigen Dienst an der Kathedralkirche verpflichtet; bei einer Bischofswahl zum Beispiel hat er jedoch dieselben Rechte wie ein Residierender Domherr. Zu den Aufgaben des Domkapitels gehören der Gottesdienst, die Seelsorge und die Sakramentenspendung im Dom sowie die Sorge um den Erhalt des Domes und die Wahl eines neuen Bischofs.


Von Franz Kretschmann

Veröffentlicht am 23.10.2015

 
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